EDEKA liebt Lebensmittel. Aber was ist mit Kunden?

Was mich in Deutschland ja immer wieder nervt, sind Mindestumsätze bei Kartenzahlung. Der größte Lebensmitteleinzelhändler EDEKA gibt da leider ein sehr schlechtes Bild ab.

Die aus mehreren Regionalgesellschaften mit teils eigenen Märkten und einer Vielzahl von selbständigen Kaufleuten bestehende Gruppe hat es bis heute leider versäumt, Payment zentral zu regeln.

Damit gibt es weder bundesweit NFC-Terminals noch einheitliche Regelungen bzgl. der akzeptierten Karten und vielfach irrwitzige Mindestumsätze. Und das nicht nur irgendwo in der Provinz, sondern gerne auch an Bahnhöfen und Top-Lagen in den großen Touristenmetropolen Deutschlands.

Wer als Einzelhändler die bargeldlose Zahlung immer noch als „Gedöns“ und Kostenfaktor sieht, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Wenn dann, wie im Fall EDEKA Kirsch in Duisburg-Ruhrort der Laden auch nicht gerade ansprechend ist, dann wird er halt nicht mehr besucht. Wenige hundert Meter weiter gibt es einen recht jungen Kaufland. Neben NFC (inkl. ApplePay) bietet Kaufland ein wesentlich größeres Sortiment, eine um Lichtjahre bessere Obstauswahl und niedrigere Preise.

Schade EDEKA. Aber so wird das mit uns nichts.

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FEDEKA%2Fposts%2F1116727545069745&width=500