30. März 2023

Revolut unterbreitet personalisierte „Primary Account Promotion“-Angebote

Die britische Fintech Revolut hat sich in den letzten Jahren von einer digitalen Wechselstube zum vollwertigen Banking-Angebot gemausert. Neben verschiedenen Debitkarten (VISA, Mastercard und Maestro) arbeitet man auch an länderspezifischen Angeboten wie bspw. lokale IBAN, nationale Zahlungssysteme wie iDEAL oder Kreditkarten (Irland). Dazu gibt es noch Angebote für das Handeln von Aktien und Kryptowährungen.

Dabei hat Revolut das gleiche Problem, wie viele andere Fintechs auch: Nutzer kostenloser Angebote zu zahlenden Kunden zu machen. Dazu kommt gerade im Fall von Revolut noch, dass das Unternehmen häufiger wegen willkürlicher Accountsperrungen in der Öffentlichkeit kritisiert wurde. Wer also nicht das halbe Jahr außerhalb der Eurozone verbringt, der fragt sich schon wieso sie oder er bis zu 14€ pro Monat für ein solches Konto zahlen soll, zumal die großen deutschen Banken ihre Payment-Angebote auch stark ausgebaut haben.

Revolut bietet daher seit einiger Zeit mehrere kostenpflichtige Kontomodelle mit unterschiedlichen Benefits und Limits an.

Momentan erhalten ausgesuchte Kundinnen und Kunden personalisierte Angebote („Primary Account Promotion“), um durch eine aktivere Nutzung des Kontos kostenlos eines der normalerweise kostenpflichtigen Pakete nutzen zu können. In meinem Fall wurde mir angeboten, dass bei einem monatlichen Geldeingang von 1600€ und drei Kartenzahlungen von jeweils über 20€ das Premium-Paket (7,99€/Monat) gratis zu nutzen. Darin inkludiert ist u.a. der nahezu unbeschränkte kostenlose Umtausch in Fremdwährung unter der Woche. Einige Nutzerinnen und Nutzern sollen darüber hinaus auch Geldprämien angeboten worden sein.

Die Zeit wird zeigen, in wie fern diese Promotion zu einem dauerhaften Angebot wird.

Marc-Oliver Schaake

Lotus / IBM / HCL Notes Professional Mag Reisen mit dem Zug, insbesondere mit Nachtzügen Kartenzahler seit 1987

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