Wie gewonnen, so zerronnen: bunq & ApplePay (Update)

Schon einige Zeit hielten sich hartnäckige Gerüchte über einen kurz bevorstehenden Start von ApplePay in den Niederlanden. Was eigentlich noch 2017 passieren sollte wurde nunmehr für den 20. März 2018 ausgemacht.

Es fielen immer wieder die Namen zweier Banken: ING Bank (die Mutter der auch in Deutschland tätigen ING DiBa) und die auch deutsche Kunden bedienende Smartphone-Bank bunq.

Da passte es nur zu gut, dass bunq für den 20.03. zu einem Event nach Amsterdam geladen hat. Dort wurde dann auch der Startschuss für ApplePay gegeben. Allerdings für bunq-Kunden in Italien und Spanien.

bunq hatte selbst darauf hingewiesen, dass das Umstellen der Ländereinstellungen ausreichen würde, um auch in den Niederlanden und Deutschland ansässigen Kunden ApplePay anbieten zu können.

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien, in dessen Folge ein Teil der Webserver von bunq gestern Abend wohl unter der Last zusammenbrach.

Heute dann die Rolle rückwärts: Es können nur noch neue Karten von Kunden aktiviert werden, die ihren Wohnsitz in einem der von Apple offiziell unterstützten Länder haben. Bereits aktivierte Karten sollen noch funktionieren.

Wie gewonnen, so zerronnen würde ich sagen.

Update nach Leserfeedback:

Aufmerksame Leser wiesen mich darauf hin, dass eine Aktivierung neuer Karten durchaus noch möglich ist. Dazu muss ein Trick benutzt werden, mit dem zuvor auch deutsche Karten von N26 für Apple Pay registriert werden können. N26 hatte damals allerdings einigen User nach Benutzung dieses Tricks die Konten gekündigt.

 

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