21. Oktober 2020

Die #tourdegrève: Zu Silvester mit dem Zug durch das streikende Frankreich nach Barcelona

Die letzten Jahreswechsel habe ich meist im polnischen Wrocław oder auch mal in Wien verbracht. Es war also an der Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren.

Im Rahmen des inzwischen eingestellten Mastercard Priceless Specials Treueprogramms hatte ich eine ganze Reihe von TUI Reisegutscheinen im Gesamtwert von 1200€ gesammelt. Diese waren ohne Mindestzuzahlung nutzbar und galten mit wenigen Ausnahmen für den gesamten Hotel- und Pauschalreisenkatalog der TUI.

Einen 400€ Gutschein habe ich  für die Buchung von sechs Hotelübernachtungen in Barcelona verwendet. Die Buchung erfolgte bereits im Juni.

Zug statt Flug

Wie ihr ja sicherlich wisst, ziehe ich eine Reise mit der Bahn nicht nur aus Umweltgesichtspunkten einer Flugreise vor. Leider musste ich feststellen, dass gerade bei TUI die Preise für Hotel+Flug, im Vergleich zur reinen Hotelübernachtung die Nutzung anderer Verkehrsmittel wirtschaftlich völlig uninteressant machen.

Darüber hinaus ist das Buchen eines Flugtickets, sowohl über TUI, als auch über eines der gefühlt 750 vorhandenen Vergleichs- und Buchungsportale recht einfach, solange man darauf achtet, dass das Supersparangebot nicht einen neunstündigen Aufenthalt mit Umstieg in Helsinki beinhaltet.

Ticketbuchung mit Tücken

Möchte man ein Bahnticket buchen, so zieht es die meisten natürlich zunächst auf das Buchungsportal der deutschen Bahn. Wählt man eine Verbindung ab Köln, wird einem kein Preis angezeigt. Lediglich die Verbindung mit dem Zug von THALYS für die Teilstrecke nach Paris lässt sich hierüber buchen. THALYS wiederum bietet auf seiner Webseite thayls.com Barcelona als Endbestimmung nicht an.

Abhilfe schafft die Webseite der französischen Bahn SNCF unter oui.sncf, die ihr Angebot ebenfalls auf Deutsch bereithält. Hier kann man ein durchgängiges Ticket von Köln nach Barcelona buchen.

Sollte bei der Reise etwas schief laufen, so ist man in Bezug auf die Wahrnehmung seiner Fahrgastrechte mit einem durchgehenden Ticket auf der sicheren Seite. Es gibt zwar im internationalen Verkehr glücklicherweise einige Erleichterungen, aber wer möchte schon unbedingt einer Firma mit Sitz in Frankreich bzgl. der Übernahme einer Hotelrechnung hinterherlaufen, wenn der Umstieg mit gestückelten Tickets nicht geklappt hat.

Möchte man ein Ticket für die Gesamtstrecke buchen, muss man sich online bei der SNCF jedoch auf eine Wagenklasse festlegen. Ich persönlich bevorzuge auf der relativ kurzen Strecke nach Paris (3h15) die 2. Klasse und für den Teil nach Barcelona die 1. Klasse. Auch hätte ich also splitten müssen.

Weiterhin sind die Vorlauffristen, ab wann eine Zugverbindung in den Verkauf geht, für beide Züge unterschiedlich. Bei Thalys sind dies, Sonderaktionen ausgenommen, drei Monate vor Reiseantritt. Die TGV-Verbindung nach Barcelona, als Kooperationszug mit RENFE, ist zu Bahnhöfen in Spanien jedoch bereits vier Monate vor Reiseantritt buchbar.

Und hier beginnt das Dilemma: Ab dem Zeitpunkt, wo die Buchung des Thalys startet, könnten die günstigsten Tarife beim TGV bereits vergriffen sein. Dies macht sich auch auf beim Gesamtpreis der Reise bemerkbar.

Ich wollte dieses Mal eigentlich ein Ticket für die gesamte Strecke buchen, habe mich dann aber aus Kostengründen erneut für das Splitting entschieden und für Köln-Paris-Köln die 2. Klasse gewählt, so dass der Gesamtpreis der Reise noch erträglich blieb.

Letztenendes habe ich bezahlt:

  • Thalys Köln-Paris 2. Klasse 35,00€
  • TGV Paris-Barcelona 1. Klasse 121€
  • TGV Barcelona-Paris 1. Klasse 121€
  • Thalys Paris-Köln 2. Klasse 50€

Die Preise für TGV-Tickets von Paris nach Barcelona starten in der 1. Klasse normalerweise bei 49€ (39€ 2. Klasse) pro Strecke. Das Warten und Hoffen auf ein durchgehendes Ticket hat in dem Fall 144€ Lehrgeld gekostet.

Alle vier Tickets ließen sich übrigens im PKPASS-Format in die Apple Wallet importieren.

Bei der Reiseplanung sollte auch berücksichtigt werden, dass man in Paris den Bahnhof wechseln muss! Der Thalys hält am Gare du Nord, während die Züge nach Barcelona vom Gare de Lyon ausgehen. Beide Bahnhöfe sind unterirdisch über die RER Linie 4 verbunden.

Besonders tückisch: Für die Verbindung zwischen den Bahnhöfen muss man ein separates Ticket erwerben. Aktuell kostet die Einzelfahrt 1,40€. Am Einfachsten kauft man sich direkt für Hin- und Rückfahrt eine solche Karte im Bistro des THALYS. Fahrscheine lassen sich dort selbstverständlich auch mit Karte bezahlen.

Sowohl SNCF, als auch der lokale Öffi-Betreiber RATP haben am Gare du Nord verhältnismäßig wenige Ticketautomaten aufgestellt. Kommen an einem normalen Werktag mehrere Züge quasi zur gleichen Zeit an, bilden sich sofort endlose Schlangen vor den Automaten und es kann mit dem Erreichen des Anschlusszuges plötzlich arg knapp werden.

Aktuell gibt es weder Online-Tickets für den Vorort-Verkehr, noch Pay-as-you-Go wie man es aus London kennt. Manchmal hat man Glück und man findet in irgendeiner Ecke, hinter einer Säule einen verlassenen Automaten den noch keiner entdeckt hat.

Das hört sich jetzt alles schrecklich abtörnend an? Kann ich verstehen, aber mit ein wenig Vorbereitung klappt das alles sehr gut.

Die Franzosen und der Streik

Wenn unsere französischen Nachbarn eines können, dann streiken. So fand ich es dann auch wenig witzig, als mir Thalys streikbedingt zunächst per E-Mail verkündete dass meine beiden Verbindungen ausfallen würden.

Interessanterweise wurden beide Züge bereits Tage vor Abfahrt im Webportal als „pünktlich“ gekennzeichnet. In der Thalys App hingegen, tauchten für beide Reisetage keine Züge ab Köln nach Paris auf.

Da der Thalys-Fahrplan aufgrund der wenigen täglichen Verbindungen recht überschaubar ist, hat man dann noch, nach Reisetagen gruppiert, die Informationen zu den einzelnen Zügen aufgelistet. Hier tauchten meine beiden Züge ebenfalls nicht auf.

Nach mehreren Stunden Wartens in der Telefonhotline und verschiedenen Kontaktversuchen via Twitter, antwortete mir der niederländischsprachige Twitter-Account, und teilte mit, dass beide gebuchten Thalys-Züge fahren werden.

Ähnlich spannend machte es die SNCF mit der TGV-Verbindung von Paris nach Barcelona und wieder zurück.

Hier konnte man sich auf einer extra eingerichteten Suchseite anhand Reisedatum und Zugnummer informieren. Leider schwankten die Aussagen zwischen Zug fährt und Zug fährt nur von/ab Montpellier. Von dort aus wären es immerhin noch rund 450km mit dem Auto nach Barcelona.

Witzig auch (nicht!), dass die SNCF einige Tipps zur korrekten Deutung der Angaben in den verschiedenen Systemen zusammengestellt hat. Einfacher wäre es natürlich gewesen, die Fahrplanauskunft um das Flag „fährt / fährt nicht / noch nicht sicher“ zu ergänzen.

Wäre da nicht die Pflichtreservierung, wäre das ja alles kein großes Problem. Dann nimmt man halt einen Zug früher oder später. Leider steht man der deutschen Flexibilität bei der Personenbeförderung sowohl in Frankreich, als auch in Spanien sehr ablehnend gegenüber.

Nach mehreren Nervenzusammenbrüchen wie man sie eigentlich nur bei Amateurreisenden für möglich hält, hat sich letztenendes herausgestellt, dass neben den beiden Thalys-Verbindungen auch der Zug nach Barcelona wie geplant fahren sollte.

Der Bahnhofswechsel ging, trotz Streik und Pflichtumstieg auf halbem Weg an der Station Chatelet/Les Halles in die fahrerlose Metro 14, Dank guter Organisation der SNCF und RATP problemlos vonstatten. Auf beiden Bahnhöfen gab man sich bzgl. der Beschilderung und Reisendeninformation viel Mühe. Überall wimmelte es von Personal, welches die Auswirkungen des Lokführerstreiks lindern sollten.

Die Lounge am Gare de Lyon, versteckt im hinterletzten Winkel der „Halle 3“ (Untergeschoss), die sich nur durch die Hilfe eines freundlichen Twitterers finden ließ, hatte ebenfalls geöffnet. So konnte ich den planmäßigen Aufenthalt von vier Stunden gut überbrücken. Eigentlich hatte ich ja andere Pläne, aber angesichts des Chaos in der Stadt auch wenig Lust, mich all zu weit vom Bahnhof zu entfernen.

Bis auf die im ganzen Waggon nicht funktionierenden Steckdosen, verlief die Reise problemlos. Der TGV kam dann auch pünktlich um 21:46 in Barcelona an.

Ein langer Reisetag ging schließlich mit einer Metrofahrt, einem kleinen Fußmarsch und zwei Bieren an der Hotelbar zu Ende.

ÖPNV in Barcelona

Ein Fünftages-Ticket für den Nahverkehr „Hola! BCN“ lässt sich an jedem Fahrkartenautomaten erwerben. Eine Vorbestellung im Internet ist ebenfalls möglich. Man muss dann lediglich einen Abholcode am Automaten eingeben. Ob das Eintippen der Ziffern wirklich schneller geht, als kurz die Ticketart auszuwählen und kontaktlos am Automaten mit Karte zu bezahlen, ist fraglich. Aber es gibt ja Leute wie mich, die gerne vorbereitet sind oder solche, die ungerne abends an einer U-Bahn Station ihre PIN an einem Terminal ohne Sichtschutz eingeben möchten.

Mit Metro, Rodalies, FGC und Tram kommt man in Barcelona überall hin. Busse sind aufgrund des dichten Verkehrs zumindest im Innenstadtbereich nicht zu empfehlen.

Zur Reiseplanung eignet sich Google Maps, wo alle Verbindungen aufgelistet sind. Dabei sollte man aber beachten, dass nicht alle Busse mit den städtischen Tarifen nutzbar sind. Auch sollte man stets den Fahrweg ein wenig im Auge behalten. Die Metrolinien fahren teilweise doch interessante Schleifen, so dass eine umsteigefreie Verbindung nicht unbedingt immer die beste Wahl sein muss.

Zu beachten gilt jedoch, dass die unterirdischen Wege zwischen den Bahnsteigen der einzelnen Linien und zu den Ausgängen nicht ganz ohne sind. Da kommen pro Tag schnell einige Kilometer Fußmarsch zusammen!

Die Metro in Barcelona tut sich mit Barrierefreiheit ähnlich schwer, wie die Londoner U-Bahn. In den Verbindungsgängen tauchen plötzlich Treppenstufen auf und es geht für ein kurzes Stück sechs Stufen nach Unten und dann wieder nach Oben. An anderen Stellen baut man hingegen Mini-Rolltreppen ein.

Da ist noch ziemlich viel Luft nach Oben.

Ausflug ins katalanische Eisenbahnmuseum

In der Region gibt es für Eisenbahnfreaks einige Angebote. Ich habe mich für einen Ausflug nach Vilanova i la Geltrú ins katalanische Eisenbahnmuseum entschieden. Dorthin gelangt man ab Barcelona Sants bequem, innerhalb von 45 Minuten, mit der Linie S2 Süd der Rodalies.

Der Eintritt inkl. An- und Abreise kostet 9€. Das Ticket lässt sich an jedem Fahrkartenautomaten der Rodalies lösen. Allleine der Fahrkartenanteil beträgt 8,40€. Ein Schnäppchen also.

Man sollte nur beachten, dass das Ticket aus insgesamt drei Abschnitten besteht und nicht nach Erhalt der Museumseintrittskarte (ohne Fahrtberechtigung) los in Richtung Bahnsteig stürmen.

Das Museum befindet sich auf dem Gelände eines Ausbesserungswerks direkt neben dem Bahnhof und beinhaltet einige sehr interessantes Exponate. Neben Dampflokomotiven, produziert in Deutschland, der Schweiz und England, sind auch Diesel-Lokomotiven aus US-Produktion ausgestellt, die in Spanien ihre Dienste geleistet haben.

Und sonst?

In der Stadt von Antonio Gaudí gibt es natürlich einige seiner berühmten Werke zu besichtigen. Nachdem Parc Güell, La Pedrera und die Sagrada Familia bereits 2015 an der Reihe waren, habe ich mir dieses Jahr sein erstes Wohnhaus „Casa Vicens“ angesehen.

Ebenfalls empfehlenswert ist ein ausgiebiger Spaziergang durch den Stadtteil el Poblenou, wo alte Lagerhallen und Wohnhäuser auf moderne Büro- und Hotelgebäude treffen. Im Herzen des Stadtteils gibt es die Rambla del Poblenou mit vielen Kneipen und Restaurants. Hier trifft man auf weit weniger Touristen als in der Innenstadt und kann entspannt, günstig und gut essen.

Die Rückreise

Streikbedingt sollte die Rückreise noch mal spannend werden. Der TGV von Barcelona nach Paris wurde zwischenzeitlich mal wieder als Kurzläufer ab Montpellier angezeigt. Während dies für die Reisetage bis Neujahr so beibehalten wurde, sollte der TGV jedoch an „meinem“ Rückreisetag (02.01.2019) auf seinem kompletten Laufweg unterwegs sein.

In Spanien wird der Zugang zu den Hochgeschwindigkeitszügen ähnlich wie an einem Flughafen oder beim Eurostar kontrolliert. Zunächst wird einmal das Gepäck durchleuchtet und die Reisenden müssen währenddessen durch einen Metalldetektor laufen.

Danach gelangt man einen „Abflug“-Bereich. Ca. eine halbe Stunde vor Abfahrt eines Zuges pilgern die Massen dann zu den Bahnsteigabgängen. Dort heißt es erst einmal Schlange stehen. Mitarbeiter des spanischen Netz- und Bahnhofsbetreiber Adif sehen sich dieses Schauspiel erst einmal eine Weile an und bauen dann ganz tiefenentspannt mobile Scanner für einige der x verschiedenen Ticketarten auf.

Ca. 20 Minuten vor Abfahrt beginnen sie damit, die Schlange entlang zu wandern und die Tickets der Reisenden zu scannen. Währenddessen werden mobilitätseingeschränkte Personen zum Zug begleitet.

Dieses Ritual dauert seine Zeit, was sich dann auch in einer fünfminütigen Abfahrtverspätung widergespiegelt hat. Die zwischenzeitlich auf dem ersten Abschnitt eingefahrenen zehn Minuten Verspätung haben wir letztenendes wieder auf die ursprünglichen fünf Minuten reduzieren können.

Es blieb also „nur“ die Herausforderung, innerhalb von 60 Minuten den Weg zwischen Gare de Lyon und Gare du Nord zurückzulegen.

Da ich mich dieses Mal im ersten Wagen befand, war ich in Nullkommanix am Abgang zur Metro. Aufgrund der Sperrung des Innenstadttunnels zum Gare du Nord, musste ich mit der Metro 14 zur Haltestelle Chatelet/Les Halles fahren und dort in die Linie 4 umsteigen. Während die fahrerlose Metro 14 einigermaßen nach Plan fuhr, haben die Gewerkschaften der Linie 4 nur zwei kleine Betriebsfenster zur Rushhour genehmigt. Dementsprechend voll war es dann auch. Mit einem riesigen Aufgebot an Personal hat man auch hier wieder für einen einigermaßen geordneten Betrieb gesorgt.

Die erste Metro der Linie 4 habe ich noch fahren lassen, konnte mich dann aber in die fünf Minuten später einfahrende Bahn noch irgendwie hinein quetschen. Letztenendes hat der Bahnhofstransfer trotz erschwerter Bedingungen knapp 35 Minuten in Anspruch genommen.

Zeit genug, um noch in Ruhe einen Kaffee zu organisieren und entspannt den Thalys nach Köln ausfindig zu machen.

Mit ein paar Minuten Verspätung erreichte der Thalys gegen 21:20 den Kölner Hauptbahnhof. Da mir das Speiseangebot weder im TGV, noch im Thalys zugesagt hat, wurde erst einmal ein „verspätetes Mittagessen“ fällig.

Kartenakzeptanz

Um dem Titel dieses Blogs gerecht zu werden, hier auch noch ein paar Infos zur Kartenakzeptanz in Barcelona: Ich hatte absolut nirgends Probleme mit Apple Pay zu bezahlen. Egal, ob kleines Café im Innenhof des Casa Vicens (Café plus Croissant 4€), eines kleinen Empanada-Ladens (Preise ab 2,50€ pro Stück) im Vorort oder beim Schnellitaliener, wo eine Pizza 3,90€ kostet.

Überall waren darüber hinaus neue und schnell autorisierende „All-Touch“ Terminals im Einsatz. Lediglich an den Fahrkartenautomaten der TMB und der Rodalies musste die Karte gesteckt werden.

Trinkgeld ist in Barcelona abseits der Touri-Restaurants nicht so üblich, deswegen lässt sich ein Tip meist auch nicht mit Karte bezahlen.

Die erste Barzahlung der Reise fand leicht unfreiwillig, für einen Kaffee, an Bord des TGV nach Paris statt. Dessen Kasse war leider defekt und somit auch keine Kartenzahlung möglich.

Damit endete für mich die #cashless2020 Challenge bereits am zweiten Tag des Jahres.

Fazit

Von Köln aus kommt man mit der Bahn bequem fast überall hin. Die Reise nach Barcelona dauert mit optimal gewählten Anschlüssen Thalys/TGV auf der Hinreise aktuell knapp 13, auf der Rückreise rund elf Stunden. Wären nicht die nervigen Bahnhofswechsel in Paris, ließe sich die Reisezeit auf ca. zehn Stunden begrenzen, wobei die längere Hinreise in diesem Fall einer Taktlücke auf der Thalys-Strecke geschuldet ist.

Mit Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad ist es um den Jahreswechsel in Barcelona sehr angenehm. Die meiste Zeit ließ sich ein strahlend blauer Himmel bewundern. Wenn man sich abseits der Touristenströme bewegt, ist Barcelona um diese Jahreszeit auch sehr entspannt.

Dass inmitten des Streikchaos, wo alle inkl. der SNCF selbst vom Reisen mit dem Zug abraten, alle beteiligten Züge ausgerechnet an meinen Reisetagen genau so fuhren, wie drei Monate zuvor gebucht, war natürlich purer Zufall und ein riesiges Glück.

Mein Konto mit den Bahnkarmapunkten steckt nach dieser Reise jedenfalls tief in den Miesen.

 

Marc-Oliver Schaake

Lotus / IBM / HCL Notes Professional Mag Reisen mit dem Zug, insbesondere mit Nachtzügen Kartenzahler seit 1987

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