3. Oktober 2022
iDeal

Ein wenig bekanntes Feature von Revolut: iDeal

Wer häufiger in den Niederlanden unterwegs ist, dem wird sofort auffallen, dass die klassischen Kreditkarten Mastercard und Visa eher eine untergeordnete Rolle spielen. Dies gilt leider auch für Debitkarten der beiden Schemes.

In den Niederlanden bezahlt man („pinnen“ = von PIN abgeleitetes Verb) im Geschäft oder Restaurant mit Maestro oder V Pay. Für die Mehrheit der deutschen Bankkunden ist das kein Problem, da unsere girocard i.d.R. eines der beiden Systeme als Co-Badge mitbringt. Wer lieber mit Apple Pay oder Google Pay bezahlt, dem steht eine solche Karte Dank Revolut auch virtuell zur Verfügung.

Als Wochenendtourist kommt man mit einer Kreditkarte im Hotel und den Debitkarten für unterwegs sehr gut zurecht. Sobald es aber bspw. für Ticketbuchungen oder Einkäufe ins Netz geht, folgt die nächste Ernüchterung: Häufig benötigt man zur Bezahlung iDeal, ein nationales System was in Teilen mit unserem Paydirekt vergleichbar ist.

Lange Zeit wurde dieses System nur von niederländischen Banken angeboten, bei denen es immer recht kompliziert war, mit Wohnsitz im Ausland ohne niederländische Staatsbürgerschaft ein Konto zu erhalten. Recht einfach, aber kostenpflichtig, war dies erstmals mit bunq möglich. Seit rund einem Jahr gesellt sich auch Revolut zu den europaweit agierenden Anbietern, die iDeal im Portfolio haben.

Wie funktioniert eine Online-Bezahlung mit iDeal?

Zunächst einmal wählt man iDeal als Zahlungsmittel aus, so es überhaupt Alternativen gibt. Im nächsten Schritt wird einem eine Liste von angeschlossenen Banken anzeigt. Ganz zu Anfang wurde Revolut übrigens noch nicht überall angezeigt.

 

Marc-Oliver Schaake

Lotus / IBM / HCL Notes Professional Mag Reisen mit dem Zug, insbesondere mit Nachtzügen Kartenzahler seit 1987

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